Neues aus der AG Radverkehr des ADFC Rodgau e.V.

Rodgau:

Jügesheim:
Auf der W estseite wurden schöne moderne Fahrradboxen aufgestellt – genau in Höhe des Beginns der Tachomessstrecke. Die unteren Boxen sind auch mit Ladevorrichtung für Pedelecs – ideal also für Pendler, die aus Seligenstadt oder gar von der anderen Mainseite zur S-Bahn radeln. Vielleicht sollten kvgOF und RMV dort verstärkt dafür werben. Aus Sicht des ADFC Rodgau wären diese Boxen in Weiskirchen deutlich sinnvoller gewesen, da dort der Bahnhof weitab vom bebauten Gebiet liegt und der Weg von Weiskirchen-Ost ziemlich weit ist.

Die Vermietung ist – im Gegensatz zu den bisherigen Boxen auch tage-oder wochenweise möglich, erfolgt schnell und unbürokratisch alles über das Internet.
Eigentlich eine sehr gute Sache. Für Rodgauer vielleicht am falschen Ort, aber vielleicht für Leute aus Seligenstadt interessant.

 

Weiskirchen:
Der neue Netto am Bürgerhaus ist fertig – und die Abstellanlagen sind leider kein Grund zur Freude.

Dafür hat das Rewe-Center in Dudenhofen ein wenig aufgerüstet:

Immerhin vier bis fünf Fahrräder (wenn man sein Fahrrad frech daneben stellt wir hier zu sehen) können nun diebstahlsicher und auch sicher stehend dort abgestellt werden. Und das direkt vor dem Eingang.

Hainhausen:
Die Pläne für den Radweg nach Rembrücken sollen bald konkreter werden. Seit Mai 2013 warten wir als ADFC auf Fortschritte beim „Radweg“ nach Rembrücken.

Allgemein herrscht weiter „Sanierungsstau“ beim Radverkehr und Straßenbau allgemein. Obwohl fast alle Straßen in Rodgau in Tempo30-Zonen liegen, hat sich hier nichts getan und der Zustand vieler Radwege ist inzwischen ziemlich schlimm. Beispiele und mehr dazu in Kürze.

Obertshausen:

Der Runde Tisch Radverkehr arbeitet nun seit 2015 und hat sich inzwischen in den Runden Tisch Nahmobiltät umbenannt – analog zur Gründung der Arbeitsgemeinschaft Nahmobilität Hessen (AGNH). Die Stadt Obertshausen zählt – anders als die Stadt Rodgau – zu den Gründungsmitgliedern. Beim letzten Mobilitätsforum des Kreises Offenbach war auch eine große Delegation aus Obertshausen dabei. Leider wurde der neue 1. Stadtrat, Herr Möser, nur 3 Monate nach Amtsantritt durch einen schweren Verkehrsunfall für lange Zeit dienstunfähig. W ir wünschen weiter gute Genesung!! In der Regel trifft sich der Runde Tisch nun alle 2 Monate. Man hat sich auf einheitliche Abstellanlagen für Obertshausen verständigt (Anlehn-Bügel Typ „Berlin“).
www.orion-bausysteme.de/de/fahrradstaender-anlehnbuegel/anlehnbuegel
In Obertshausen gab es auch 2 Verkehrsschauen Ende 2016: die reguläre und eine Nachtverkehrsschau. Es wird sich wohl etwas tun an der Gathofkreuzung – mit hoffentlich mehr Platz für die Nahmobilität, die als „aktive Mobilität“ definiert ist (Fußgänger und Radfahrer).


Heusenstamm:

Hier wechselte der Fachdienstleiter (Straßenverkehrsbehörde) und wir sind nun gespannt auf den Nachfolger.


Fahrradklima-Test:

Der Auftraggeber hat – wohl wegen der Landtagswahlen – den Termin für die Präsentation auf Mitte Mai gelegt, statt wie sonst in den Februar. Solange müssen wir uns noch gedulden, um die Ergebnisse zu erfahren.
Weitere Infos bald auf www.adfc-rodgau.de und bei Stefan Janke (stefan.janke@adfc-rodgau.de, oder Telefon 06106-826408 oder Mobil 0160-4891350)

Nieder-Roden:
Wo darf man hier mit dem Fahrrad fahren?

Man sieht hier einen baulich vom Gehweg getrennten Radweg in einer auf einer Straße mit Tempo30. Der Radweg wurde mangels vorgeschriebener Breite etc. schon vor Jahren von der Benutzungspflicht befreit – getan hat sich an dem Weg aber seither nichts.

Man kann also sowohl auf der Fahrbahn fahren als auch den Radweg benutzen.

Leider kommt es vor, dass Rad fahrende von Fußgängern wütend auf die Fahrbahn geschickt werden und von Autofahrern auf den vorhandenen Radweg. Zum besseren Verständnis hat die Stadt Frankfurt daher die Radwege ohne Benutzungspflicht mit Fahrrad-Piktogrammen versehen und ebenso diese Fahrrad-Piktogramme mit großem Pfeil geradeaus auf die Fahrbahn markiert. Nun wissen alle, wo die Rad fahrenden fahren dürfen. Schade, dass die Stadt Rodgau dieses Mittel gar nicht einsetzt.

Allerdings müsste auch an vielen Stellen nachgebessert werden – insbesondere dort, wo Radwege unvermittelt Enden, so wie hier:

Dies ist nun ein Radweg in einer Tempo30-Zone. Hier sind benutzungspflichtige Radwege ohnehin untersagt, da – anders als in einer Tempo30-Straße – in Tempo30-Zonen Fußgänger und Radfahrer als gleichberechtigte Verkehrsteilnehmer behandelt werden sollen. Grundsätzlich sind daher auch
Fußgängerüberwege in diesen Zonen verboten. Nun wurden bereits vor einigen Jahren große Flächen Rodgaus zu Tempo30-Zonen gemacht – allerdings ohne irgendwelche Umbauten oder Veränderungen. Sehr deutlich wird das an diesem Beispiel:

Trotz Tempo30-Zone behindern diese Sperren das direkte Queren der Fahrbahn und das Verlassen des dortigen Radweges. Eine reguläre Querung gibt es nicht – erst an der Schule. Dem Charakter einer Tempo30-Zone entspricht dies nun gar nicht. Auf der anderen Seite kommt der Radweg dann hinter einer Hecke hervor.

Das Land fördert nun auch den Umbau vorhandener Tempo30-Zonen – vielleicht tut sich mal was. Temporeduzierung auf der L3097 zwischen Rollwald und Ober-Roden: Tempo 70 statt 100.
Weitere Infos bald auf www.adfc-rodgau.de und bei Stefan Janke (stefan.janke@adfc-rodgau.de, oder Telefon 06106-826408 oder Mobil 0160-4891350)

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